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17. November 2025

Energieeffizienz und neue gesetzliche Anforderungen

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Steigende Energiepreise, Klimaschutzziele und ein strenger werdender Gesetzesrahmen: Für Eigentümer und Hausverwaltungen wird das Thema Energieeffizienz 2026 wichtiger denn je. Vor allem im Bestand stehen viele Gebäude vor Modernisierungs- und Nachweispflichten. Doch welche Vorgaben gelten aktuell – und was bedeutet das konkret für Eigentümer und Käufer?

Warum Energieeffizienz immer stärker in den Fokus rückt

Deutschland verfolgt das Ziel, den Gebäudebestand langfristig klimaneutral aufzustellen. Da rund 80 % der Wohnhäuser älter als 30 Jahre sind, spielen Sanierungen und Modernisierungen eine zentrale Rolle.
Für Eigentümer bedeutet das:

  • mehr Transparenz bei Energiekennwerten

  • strengere Nachweispflichten

  • höhere Anforderungen beim Verkauf oder der Vermietung

Gerade in Regionen wie dem Ruhrgebiet – etwa in Moers, Duisburg oder Oberhausen – gibt es viele ältere Bestandsimmobilien, die von den neuen Vorgaben betroffen sind.

Neue gesetzliche Vorgaben ab 2026

Mehrere Regelwerke verändern die Anforderungen an Eigentümer:

1. Modernisierungspflichten für ineffiziente Heizungen

Alte Gas- und Ölheizungen dürfen künftig nur noch unter bestimmten Bedingungen weiter betrieben werden. Abhängig von Alter und Effizienzklasse kann ein Austausch verpflichtend werden.

2. Verschärfte Energieausweis-Regeln

Der Energieausweis spielt beim Verkauf und bei Vermietungen eine noch wichtigere Rolle. Käufer erwarten klare Angaben zu Verbrauch, Effizienzklasse und Sanierungspotenzial.
Zudem müssen Sanierungsempfehlungen detaillierter angegeben werden.

3. CO₂-Kostenaufteilung zwischen Vermieter und Mieter

Seit der Einführung des Stufenmodells sind Vermieter stärker in der Pflicht, CO₂-Kosten zu tragen, wenn Gebäude energetisch schlecht aufgestellt sind. 2026 wird dieses System weiter angepasst.

4. Förderprogramme für energetische Sanierungen

Parallel zu strengeren Regeln gibt es neue Förderungen – z. B. für:

  • Wärmepumpen

  • Gebäudehülle (Fenster, Dämmung, Dach)

  • Heizungsoptimierung

  • Photovoltaik und Speicher

Für Eigentümer mit älteren Bestandsbauten lohnt sich ein frühzeitiger Blick auf Fördermöglichkeiten.

Welche Maßnahmen jetzt besonders gefragt sind

Käufer und Mieter erwarten zunehmend, dass ein Gebäude zukunftsfähig ist.
Besonders relevant sind daher:

  • moderne Heizsysteme (z. B. Wärmepumpe oder Hybridlösung)

  • hochwertige Dämmung und neue Fenster

  • intelligente Gebäudetechnik (Smart Meter, digitale Heizungssteuerung)

  • erneuerbare Energien wie Photovoltaik
    Diese Maßnahmen senken nicht nur die Betriebskosten, sondern steigern auch langfristig den Wert einer Immobilie.

Energieeffizienz als Verkaufsvorteil

Energieeffiziente Immobilien verkaufen sich nachweislich schneller und zu höheren Preisen.
Im Raum Moers und am Niederrhein zeigt sich: Häuser mit guter Effizienzklasse erzielen deutlich mehr Nachfrage als unsanierte Bestände. Käufer achten verstärkt auf:

  • niedrige Folgekosten

  • überschaubare Sanierungsbedarfe

  • klare Dokumentation der Modernisierungen

Wer die neuen Standards erfüllt, positioniert seine Immobilie deutlich besser am Markt.

Fazit: Jetzt handeln, um langfristig zu profitieren

Die neuen gesetzlichen Anforderungen schaffen Transparenz – aber auch Verpflichtungen. Eigentümer, die frühzeitig investieren, profitieren mehrfach: geringere Energiekosten, höhere Wohnqualität und bessere Marktchancen beim Verkauf.
Eine fundierte energetische Analyse und eine klare Sanierungsstrategie sind 2026 wichtiger denn je.

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